Chronik

Der „Hartwich-Zoigl“ ist ein echter Familienbetrieb. Seit über 200 Jahren wird am Anger in Mitterteich das Bier selbst gebraut. Seit 1968 besteht die Gaststätte, die der im Jahr 2000 verstorbene Josef Hartwich liebevoll renoviert und ausgebaut hat. Nach seinem Tod führten seine Frau Gisela Hartwich und Adoptivsohn Thomas Seitz-Hartwich mit seiner Frau Rita die Zoiglstube weiter.

2007

Thomas führt nun den Zoiglbetrieb zusammen mit seiner Frau Rita und Gisela weiter.

2004

hat Thomas Seitz-Hartwicht den Metzgermeisterbrief erhalten

2001

Gisela Hartwich führt im Sinne ihres verstorbenen Mannes die Zoiglstube weiter.

2000

Der überraschende, plötzliche Tod von Josef (Jose) Hartwich erschüttert ganz Mitterteich.

1999

Das Anwesen wird von Grund auf renoviert. Schlachthaus und Metzgerei werden neu gebaut. Für die Sommermonate wird ein Hofausschank eingerichtet.

1976

Josef Hartwich heiratet Gisela Taubert.

1969

Der älteste Sohn Josef (Josef), ein gelernter Metzger, übernahm den Hof und damit auch das Brau- und Schankrecht. Der Ausschank wurde wieder eröffnet.

1968 - 1969

In der Zeit des Wiederaufbaus der Gebäude ruht der Zoiglausschank.

1968

Im Juni vernichtete ein Großbrand die gemauerte Scheune und die Stallungen. Nur durch den beherzten Einsatz der FFW konnte das übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert werden. Bei diesem Löscheinsatz kam die in Mitterteich stationierte Drehleiter zu ihrem ersten Einsatz.

 

1967

Die Familie Hartwich begann mit Zoiglausschank

1966

Rudolf Hartwich übernahm von seinem verstorbenen Schwiegervater das Recht als Kommunbrauer auftreten zu dürfen. Dies belegt ein Schreiben an das Hauptzollamt Weiden.

1946

Erna, die zweite Tochter des Josef Mühlfenzl, heiratet den Schneidermeister Rudolf Hartwich aus Leonberg

1939

Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Kommunbrauerei eingestellt

1877

wurde Josef Mühlfenzl jun. Geboren. Seine Ehe mit Margareta Strauß blieb ohne männlichen Nachkommen

1821

erwarben die Keuschen Erben für 3200 Gulden das Schusterbarthaus am anger mit der Hausnummer 30 und damit auch das Recht Zoigl zu brauen und zu schänken. Frau Zeus, spätere Frau Mühlfenzl vererbte das Anwesen ihrem ältesten Sohn Josef.

Häufige Fragen

Was macht ihr, wenn gerade kein Zoigl ist?

Rita (lacht): „Wir schnaufen erstmal kräftig durch und nehmen uns etwas Zeit für unsere große Familie. Aber es gilt: Nach dem Zoigl ist vor dem Zoigl! Der Kreislauf beginnt wieder von Neuen mit der Schlachtung, dann die Vorbereitung der Wurstwaren, natürlich dem Brauen und „nebenbei“ haben wir ja noch eine Landwirtschaft… Langweilig wird uns nicht!“

Was ist der Unterschied von einem Huhn aus der Hühnermobilhaltung zu einem Freilandhuhn?

Die Hühner üben ständige Scharr- und Pickaktivitäten aus. Die Weide direkt am Stall ist daher sehr schnell abgepickt und es wächst kein Gras mehr. In der Hühnermobilhaltung fährt man den Mobilstall weiter und es steht den Hühnern wieder ausreichend frisches Gras zur Verfügung.

Kann man bei euch auch außerhalb der Zoigltermine einkaufen?

Thomas: „Ja, wir haben seit 2016 Öffnungszeiten für den Wurst- und Faßverkauf:

Freitag: 08:00 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 18:00 Uhr

Samstag: 08:00 Uhr – 12:00 Uhr“

Was hat es eigentlich mit dem Zoigl-Stern und dem Slogan "Echter Zoigl vom Kommunbrauer" auf sich?

Thomas: „Der Zoiglstern mit seinem zweimal drei Zacken steht für die Grundzutaten des Bieres: Wasser, Hopfen und Malz. Er wird immer dann aus dem Fenster gehängt, wenn Zoigl ist, er zeigt dies also an. Daher kommt auch das Wort Zoigl, nämlich von „zeigen“. Das Logo der Echten Kommunbrauer verweist darauf, dass die Brauer ihr Bier im Kommunbrauhaus brauen. Die Vergärung erfolgt dann zu Hause. Unser Bier wird nicht haltbar gemacht das würde man schmecken und hat nichts mit Tradition zu tun. Der Zoigl wird inzwischen oft kopiert, aber wer echten „Marken“-Zoigl genießen will, muss schon nach diesem Logo Ausschau halten.“